3 Monate Uganda ~ Gottes grosses Herz ~ Unsere Vision vergroessert sich

afrikanischer Alltag, ein stummer Mann beginnt zu sprechen, predigen, Heilung, Rettung

afrikanischer Alltag, ein stummer Mann beginnt zu sprechen, predigen, Heilung, Rettung

Wir sind total überrascht von dem was Jesus getan hat!!!

Es ist verrückt all das Erlebte von 3 Monate in eine Seite zu packen!!!                                              Nichts desto Trotz wollen wir versuchen, Euch an einigem davon teil haben zu lassen 😉

Als Erstes kann man wohl sagen, daß wir nicht mit dem gerechnet hatten was Gott in und durch uns gemacht hat! Wir waren in Uganda angekommen mit dem Reden des Heiligen Geistes, der uns  auftrug erstmal nur zu lernen. Genau das taten wir dann auch! Es war so wie ein Schnellkurs vor einem Examen.

Wir hatten eine freundliche Gastfamilie, ein Ehepaar mit 2 kleinen und 4 schon erwachsenen Kindern. Es war ein Kommen und Gehen in ihrem Haus, so waren meistens viel mehr Menschen da, auch Pastoren von unterschiedlichsten Gemeinden. Auf diese Weise konnten wir ihre Nöte, Mühen, Stärken und Schwächen und auch ihre Freuden kennen lernen.                                           Es war für uns ein Segen zu diesen Pastoren sprechen zu können und einige haben uns auch unterützt bei manchen Einsätzen, die wir miteinander gemacht haben.

Auch waren wir Teil des afrikanischen Alltags: Kleidung von Hand waschen, Reis & Hühnersuppe, auch europäisch kochen. So haben wir regelmäßig für alle gekocht ( meistens 10 Leute & mehr); sogar Plätzchen an Weihnachten mit den Kindern gebacken, was echt Spaß gemacht hat.

Eine Message Sylvester an 26000, Rundhuetten auf dem Land, evangelisieren

Eine Message Sylvester an 26000, Rundhuetten auf dem Land, evangelisieren

Wir waren zu manchen Gottesdiensten eingeladen zum Predigen und dabei war in einer Gemeinde der Ehemann der Pastorin geheilt worden! Er war stumm, doch als wir mit ihm beten durften, FING ER AN ZU SPRECHEN!!!! Halleluja!! Danke Jesus!!!

Der Ugandische Lobpreis und die Anbetung hat so viel Spaß gemacht!!! Einfach super, das Hände klatschen, der afrikanische Rythmus, das Tanzen und Singen für Jesus!!! Hat uns total gefallen!!! Und ! Wir vermissen es!!! 🙂

Im Hinblick auf Schule und Bildung ist uns aufgefallen, daß einige schon so viel älter als 20 Jahre sind und noch immer nicht ihre Schule oder auch die Uni fertig hatten. Wir hatten heraus gefunden, daßso manche mal ein Jahr oder auch zwei nicht zur Schule gehen konnten, weil sie einfach nicht das Geld für die einfach hohen Schulgebühren hatten!

Im November kam ein Team aus Deutschland um einen evangelistischen Einsatz im Osten Uganda`s durch zu führen. Wir waren mit einem extra Auto mit gefahren. Wirklich es gab viel dabei zu lernen! Wir konnten Heilung und auch Rettung sehen! Aber auch “hungrige” Kinder und Erwachsene! Hungrig nach den Dingen, die wir in der sogenannten “ErstenWelt” haben: Spielsachen, Süßigkeiten, auf die sie sich stürzen, auch Geld und natürlich auf das Allernotwendigste im Leben – Essen, Nahrung!!!

Leider sahen wir auch Christen, die sich auf irgend eine Weise bereichern wollen, auch wenn es unehrlich ist oder auf Kosten anderer geht, die dann eben hungern oder auch auf jegliche Umsorgung verzichten müssen!!!                                                                              Wirklich das tat weh!!                                                                                                                         Wie kann man da nicht Gottes weinen hören & Seinen Schmerz spüren!!!                                      So eine Unverschämtheit , so eine Ungerechtigkeit!!!

Wie Beeindruckend trotz diesen Dingen dann doch die selbstlosse und freudige Hingabe an Jesus der vielen Menschen ist, die ihr Alles gebeb!!! Trotz ihrer Not und ihrem Leid!!!

Kinder im Krankenhaus, Evangelistischer Einsatz im Osten, Heilung, Schulen

Kinder im Krankenhaus, Evangelistischer Einsatz im Osten, Heilung, Schulen

Es gibt eine ganze Liste an Erfahrungen in diesen 3 Monaten in Uganda, wovon wir hier nur einige aufzählen können. Zum Beispiel waren wir in Gemeinden Predigen, wir hatten Freunde besucht, wir konnten am Sylvester zu 26 Tausend Menschen sprechen, in einem Krankenhaus Kinder besuchen, ein gesegnetes Projekt in der Nähe von Mukono kennen lernen, an Schuljahresabschlußfeiern teilnehmen, auf der Straße predigen und so vieles mehr!

In manche dieser Erfahrungen wollen wir Euch mit hinein nehmen.

Wir konnten eine Kinder Abteilung in einem Krankenhaus besuchen. Es waren um die 60 Menschen dort: kranke Kinder und ihre Eltern oder Verwandte, die sich um ihr Kind sorgen, indem sie sich um Bettwäsche, die Mahlzeiten und nicht selten auch um die benötigten Medikamente kümmern! Sie selbst schlafen dann auf einer Decke auf dem blanken Boden zwischen den Metall Betten. Hoffen auf Hilfe und Wiederherstellung der Gesundheit ihres kranken Kindes.                                                                                                                                              Was für ein Anblick!

Wie dankbar waren wir doch, daß es uns möglich war für jeden Einzelnen zu beten. Und auch zu Ermutigen, indem wir die Geschichte aus Markus 2, 1- 12 von den 4 Freunden, die den Gelähmten zu Jesus gebracht hatten, erzählen konnten. BEI JESUS IST ALLES MÖGLICH! YESU ASOBOLA! ( in der meist gesprochenen Sprache- Luganda) UND Jesus hat dort einen kleinen Jungen am Rückrat geheilt, auch ein zweites Kind, das dann gleich mit ihrer Mutter nach Hause gehen konnte!!! Alles Lob gehört dafür nur Jesus!!!!

"House of Joy Bukasa", unsere Vision vergroessert sich

„House of Joy Bukasa“, unsere Vision vergroessert sich

Ein anderes Erlebnis hatten wir, als wir mit einem Team auf den Straßen von Bukasa, einem Stadteil und Slum in Kampala waren:

Dort sitzen die Menschen meist in der Sonne ( es gibt auch Regen Seasons), bei 23-29 Celsius vor ihren “Häuser” oder kleinen “Shops”, welche so groß sind wie bei uns ein kleines Zimmer, gebaut aus Holzwänden, mit einem Blechdach und der Eingang versehen mit einem Vorhang um ein wenig eigene Privatsphähre zu besitzen. In ihren “ Shops” dann schlafen, kochen und leben sie auch zusammen!

Von Haus zu Haus gingen wir um mit jedem einzeln sprechen zu können.Und es hatten sich um die 50 Menschen in nur 2 Stunden für Jesus entschieden. So viele, daß wir den Heiligen Geist fragten was wir denn nun tun sollten. Da hörten wir: “ Eine Gemeinde gründen”. Und das haben wir getan: Die neue Gemeinde nennt sich “ House of Joy Bukasa”, denn wir glauben, daß Gott durch Seinen Heiligen Geist, Freude ausgießen wird in diesem Slum Stadteil!!!

Ist es nicht wunderbar, daß Gott so viele Menschen berührt hat?

Das Ziel dieser Gemeinde soll sein, daß die Menschen Jesus mehr und auch näher kennen lernen. Eine Beziehung zu Ihm auf bauen, ihn mehr noch lieben und Ihm dann auch alles geben wollen!  Es gibt schon zu viele Gemeinden, die predigen, um zu bekommen was man braucht, muß man erst geben und dann noch das meiste davon in ihre eigenen Taschen stecken.                                       Gott hat uns mit einem Pastoren Ehepaar zusammen geführt, das die Vision mit uns teilt,ein Herz für diese Menschen hat und diese Geimeinde leiten wird.

Sie alle trafen sich regelmäßig bis noch vor kurzem in einem kleinen Zimmer, das nach außen ins Freie hin offen ist, jedoch wieder in einen kleinen Shop “verwandelt” worden ist. So, daß sich die Gemeinde jetzt auf einem freien gemieteten Gelände neben dem “Shop” trifft. Geplant haben wir auf diesem Gelände eine “Holzpfahl Struktur “, die etwas kleiner ist als die, die ihr auf einem der Bilder in diesem Beitrag sehen könnt. Das heißt: ein Gebilde aus 4 Holzpfählen, einem Blechdach mit Stoff umringt, das Wind, Regen und die brennende Sonne abhält, dazu noch einen elektrischen Anschluß ( den man kaufen muß).

Gottes Vision ist größer:

Zwei wichtige Erlebnisse haben dazu geführt, daß unser Herz und unsere Sicht ( Vision) sich erweitert haben:

Eines davon geschah folgenderweise:

Eine Mutter unserer Gemeinde kam eines Tages nach dem Gottesdienst auf mich zu mit der Frage ob ich ihre Tochter Mariam zu mir nehmen und ihr eine Schulausbildung geben würde! ( sie ist etwa 5-7 Jahre alt. Die meisten hier haben keine Geburtsurkunde und wissen so auch nicht was ihr Geburtsdatum ist). Nun die Mutter ist Gehbehindert und versucht trotzdessen in den Feldern und für Andere zu arbeiten, hat aber noch einen kleinen Jungen, keinen Ehemann, der sich um sie kümmert und auch keinen eigenen Ort zum Leben! Diese Frage hat mich so sehr getroffen, sie kam so überraschend, daß mir zunächst jedes Wort fehlte! Ich war sprachlos. So sagte ich ihr nach einer Weile, daß ich sicherlich darüber beten werde, aber ihr keine Garantie für irgendetwas geben könnte. Dennoch ich komme ja wieder zurück zu ihr.                                                              Während der darauffolgenden Nacht hörte ich diese Stimme wieder mit derselben Frage ob ich Miriam zu mir nehmen würde. Dies wiederholte sich jede Nacht, fünf Tage nacheinander.            Da wußte ich daß Gott zu mir redete.

Ja daür beten wir jetzt, für ein Haus in Bukasa, das groß genug ist für uns, um sie und andere Straßenkinder aufnehmen zu können.

Das andere Erlebnis

war als ich in einem der Gottesdienste die 25 Kinder und 15 Erwachsene fragte ob sie lesen könnten. Und NUR ZWEI HÄNDE gingen hoch! Ich fühlte mich zum Heulen! Ehrlich!!!           Durch Nachfragen fanden wir heraus, daß die meisten Kinder einfach nicht zur Schule können, weil ihnen das Geld fü die Schulgebühren fehlt! Etwas zum Essen zu haben ist wichter um überleben zu können. Und die meisten Familien haben eben zwischen 4 und 7 Kinder unter 1 Jahren. Oft sind die Mütter auch allein erziehend, weil sich der Ehemann eine neue Frau oder auch eine zweite oder dritte Frau genommen hat. Hinzu kommt, daß Uganda vor nicht all zu langer Zeit Kriege erlitten hat, dann auch noch sehr viele an AIDS gestorben sind. Dadurch haben viele Kinder ein oder beide Elternteile verloren.

Deshalb wollen wir gerne eine Schule in Bukasa bauen und dafür Land kaufen.

Wie könnte man dies alles bei Seite schieben, ignorieren, weg schauen? Oder zu den Fragen und Nöte Nein sagen, obwohl wir das Drängen des Heiligen Geistes zu Helfen in uns spüren?

Nein, wenn uns Jesus um etwas bittet, da ist KEIN NEIN dazu mehr! Nur ein JA!!!

WIR sagen JA!!!!

JA zu dem was auf Gottes Herzen liegt, Ja zu Seinem Herzen für die Armen, Hilflosen.          JA zu neuen Herausforderungen.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt “ Geht Ihr denn wieder zurück nach Uganda?”    

Die Anwort ist “JA” !!!  Wir wollen im Juni wieder in Uganda sein und bereiten uns in der dazwischen liegenden Zeit vor. Es gilt einen Container zu buchen um unsere Dinge von der Isle of Wight nach Afrika zu verschiffen, Papiere müssen noch in Ordnung gebracht, unser Wohnmobil verkauft werden und noch vieles mehr.

Wir sind Euch, die ihr für und mit uns betet dankbar! Und wolltes Du ein Teil dieser Vision sein, etwas dazu beitragen wollen, Fragen an uns haben, regelmäßig unseren Rundbrieb bekommen oder uns nur gerne kontaktieren wollen, dann findest Du die Details dazu oben auf unserer Webseite unter “ Kontakt” .

             Gottes reichen Segen Euch allen!

               Mark & Sabine

 

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